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This article was written on 28 Mai 2013, and is filled under Berufsorientierung, Young Professionals.

Immer erst durchs Tal?

Muss man immer erst durchs Tal, um auf den Berg zu kommen?

Unterwegs im weltweiten Web. Ich schaue mich ein wenig um, wer sich in Hamburg und Umgebung auch in den Bereichen Talent-Coaching und Berufsorientierung tummelt. Dabei stelle ich fest: Abgesehen von etwas größeren Instituten im Bereich Berufsorientierung für Schüler und Abiturienten scheinen es vorwiegend Einzelunternehmer oder kleine Agenturen zu sein.

Beim Browsen durch die Vitae verschiedener Coaches fällt mir etwas auf. P1080997_01_webÜberproportional häufig wird betont, wie man „nun nach 15, 20 oder gar 30 Jahren im Berufsleben ENDLICH das gefunden hat, was man wirklich machen möchte“. Und dass man anderen helfen will, diesen Schritt „nun auch endlich zu gehen“.

Für mich klingt dabei immer so ein Hauch von „Man muss erst mal durch die harte Schule“ oder „erst über all das, was ich nicht wollte, habe ich gelernt, wer ich bin und was ich wirklich will“ mit. Vielleicht entsteht dieser Eindruck nur durch meine eigene Brille, das mag sein.

Auf jeden Fall glaube ich nicht daran. Ich bin überzeugt davon, dass es nicht nötig ist, erst mal „all die klassischen Pfade zu betreten“, um dann irgendwie „wirklich zu sich selbst und seinen Talenten zu finden“. Ich glaube, dass wir – durch etwas Beschäftigung mit uns selbst – auch im Alter von 15, 20, 25, 30 Jahren schon sehr gut wissen, worin unsere Talente und Leidenschaften liegen. Das Spannende ist, sich danach auf die Suche zu begeben und diese dann in Aktion umzusetzen.

 

Frauke Schmid-Peter

Frauke Schmid-Peter, Organisationsberaterin und Coach, schreibt hier in unregelmäßigen Abständen darüber, welchen Blick man auf Arbeit auch einnehmen kann und wie man diese zum Positiven verändern kann.

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