Job-Crafting

Was ist JobCrafting genau?

JobCrafting ist ein Weg, eine größere Passung zwischen dem Einzelnen, der Arbeit und der Organisation herzustellen. Es geht darum, Arbeit so zuzuschneiden, dass sie für den Mitarbeiter gewinn- und freudebringend sowie im Sinne der Organisationskultur effektiv ist. Persönliche Ziele und Unternehmens-Ziele in Einklang bringen.

Ich kombiniere in meiner JobCrafting-Arbeit gerne den Blick auf persönliche Stärken mit dem Erkunden der Inhalte und Rahmenbedingungen, die für die jeweiligen Personen funktionieren.

Wie können Sie Arbeit verändern?

Anpassungen der eigenen Arbeit lassen sich über vier Stellschrauben erreichen: Was einem oft als erstes einfällt, ist ein Verändern der Aufgaben, manchmal machen bereits kleine Verschiebungen oder das Hinzufügen bzw. Weglassen von Aufgaben einen großen Unterschied. Einfluss nehmen kann man auch auf die Beziehungen – die Menschen, mit denen man regelmäßig arbeitet oder sich über Arbeitsinhalte austauscht. Darüber hinaus lässt sich auch der Kontext, die Arbeitsumgebung, verändern. Veränderung von Aufgaben, Beziehungen und Kontext sind Wege, die die Arbeit selbst verändern.

Darüber hinaus bietet JobCrafting eine kognitive Perspektive: Die vierte Stellschraube ist Haltung oder Einstellung: Den Blick auf die eigene Arbeit zu ändern, setzt sich viel in Bewegung. Wenn du dir zum Beispiel bewusst bist, inwiefern deine Arbeit einen Beitrag zu etwas Größerem leistet, verändert dies das Gefühl bezüglich Arbeit drastisch verändern.

 

Was bringt es mir?

Mit JobCrafting zu arbeiten, liefert Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie kann ich Arbeit für mich persönlich gewinnbringend(er) gestalten?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter so einsetzen, dass sie ihre Arbeit mit Freude tun und dadurch in ihrer Arbeit noch effektiver werden?
  • Wie kann ich mein Arbeiten verändern, ohne den Job oder Arbeitgeber wechseln zu müssen?
  • Wie meistere ich als Führungskraft die Balance zwischen Raum für Eigenverantwortung und unternehmerisches Handeln sowie Leitplanken und Strukturierung?
  • Wie können wir als Unternehmen/Organisation persönliche Fähigkeiten und Stärken noch mehr unterstützen?
  • Wie können wir uns als Team strategisch aufstellen?

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sicherlich gibt es noch einige weitere Fragen. Wenn Sie welche im Kopf haben, wäre ich neugierig, sie zu erfahren!

 

Woher kommt JobCrafting?

JobCrafting, manchmal auch JobShaping genannt, wurde im Rahmen der Positiven Organisationspsychologie entwickelt. Die Kernidee: Es ist immer möglich, kleine Anpassungen am eigenen Job vorzunehmen – so dass Arbeit sich optimal an eigene Motivation und Stärken anschließt. Als Urheber dieses Konzeptes werden Wrzesniewski & Dutton angesehen. Mit ihrem Artikel von 2001 haben sie den Fokus verändert: Es geht weniger darum, Menschen zur Arbeit zu motivieren, sondern darum, wie man Menschen unterstützen kann, aktiv zu werden und ihre eigene Arbeit motivierend zu gestalten.

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Auf dieser Seite finden Sie Wissenswertes und Gedankenanregendes rund um das Thema JobCrafting.

JobCrafting heisst, Arbeit so zu verändern, dass sie effektiver, effizienter und erfüllender wird.

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